Nach dreimonatigem Wiedereinleben im guten alten Saarland bei vorausgegangenen 7 Jahren Abwesenheit, 5 davon in Berlin, habe ich gelernt:
Es gibt auch Behörden ohne 3,5 Stunden Wartezeit, wo man direkt drankommt und sogar freundlich behandelt wird.
Ruhe und Stille sind keine überholten Konzepte aus einer längst vergangenen Zeit.
Hier kann man nicht nur zuschauen, was andere für tolle Dinge tun, man darf auch mitmachen.
Ich kenne meine Nachbarin. Und das ist auch gut so!
Nicht alle psychisch sonderbaren Menschen sind außergewöhnlich, interessant oder Künstler.
Ähnlich: Nicht alle Leute, die nicht arbeiten, sind kritische alternative Systemverweigerer.
Es ist leicht, Leute kennenzulernen, wenn man will, und man trifft sie sogar wieder.
Autofahren.
Man ist das Produkt seiner Eltern.
Sozialsein tut gar nicht weh.
Saarlännisch.
Spanische Grammatik.
Auch Saarbrücken hat Theater, sogar viele und gar nicht so schlechte.
Vielleicht kann man die Leichtigkeit des Seins ertragen lernen.
Mittwoch, 13. Januar 2010
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